Lean Management bei Burckhardt Compression

Damit wir gut bleiben, müssen wir ständig besser werden. [email protected] ist keine Geheimformel, sondern bedeutet Prozessqualität in Teamarbeit und ist somit eine Arbeitsphilosophie.

 

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Lean Prozess (klicken um Bild zu vergrössern)

Fokus auf kürzere Durchlaufzeiten

Das Programm wurde 2009 gestartet und ist heute fester Bestandteil unseres Bereichs Design & Manufacturing. Als Basis werden Vorgesetzte und Mitarbeitende in Methoden des Lean- und Change-Managements geschult. Der weitaus grössere Teil der Arbeit findet jedoch in verschiedenen Projektteams in Form von Workshops statt. Diese abteilungsübergreifenden Teams erarbeiten zusammen mit den Lean-Koordinatoren konkrete Lösungsvorschläge und implementieren diese in ihren Arbeitsalltag. Das Hauptziel sind immer kürzere Durchlaufzeiten durch nachhaltige Verbesserungen. Jedes Projekt ist detailliert beschrieben, und der Erfolg misst sich an klaren Kriterien.

 

Optimierte Arbeitsplätze

So haben wir zum Beispiel zahlreiche Arbeitsplätze optimiert und neu eingerichtet. Anstatt eines zentralen Lagers für Werkzeuge sind viele Arbeitsplätze mit ihrem individuell benötigten Werkzeug eingerichtet, das auf die definierten Arbeitsinhalte abgestimmt ist. Das erspart unnötiges Suchen und Wegzeiten, steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und verbessert die Effizienz. Zusammen mit einer neuen Planung konnten die Durchlaufzeiten so markant verkürzt werden.

 

One-Piece-Flow

Zudem wurde ein Teil der Montage in einen One-Piece-Flow umgestaltet, das heisst in einen getakteten Arbeitsfluss, bestehend aus fünf Arbeitstakten. Die Mitarbeitenden begleiten den Kompressor getaktet über verschiedene Arbeitsschritte und organisieren ihre Arbeit in teilautonomen Gruppen. Auch diese Umstellung hatte eine Reduktion der nötigen Vorgabezeiten und daher eine kürzere Durchlaufzeit sowie einen höheren Output zur Folge.

 

Shopfloor Management

Dank der Einführung des Shopfloor Managements (Werkstattsteuerung) und des Ship It (Projektsteuerung) wurde die Transparenz auf den verschiedenen Prozessebenen der Auftragsabwicklung erhöht. Auf Boards (Anschlagtafeln) werden die Planung, die aktuellen Aufträge sowie die Schnittstellen dargestellt und der Ist-Zustand täglich beurteilt. Über ein Ampelsystem sind so auf einen Blick Liefertermintreue, Durchlaufzeiten und Effizienz ersichtlich. In den täglichen Schichtübergaben oder in kurzen Abteilungsbesprechungen dient dieses Instrument als Koordinationshilfe, und aus den installierten KPI (Leistungskennzahlen) wird weiteres Verbesserungspotenzial abgeleitet.

 

[email protected]

Allen Projekten gemein ist der Fokus auf kürzere Durchlaufzeit, verbesserte Effizienz sowie Termintreue bei mindestens gleichbleibender Qualität. Gleichzeitig wird so das abteilungsübergreifende Denken gefördert. Die grosse Anzahl der bereits umgesetzten Projekte ist der beste Beweis für den Erfolg von [email protected]