Burckhardt Compression: Aktionärsbindungsvertrag der Management Buyout-Aktionäre erneuert

15. Dezember 2020

Die Aktionärsgruppe, die 2002 den Management Buyout und 2006 das IPO von Burckhardt Compression initiierte und umsetzte, hat die Gesellschaft informiert, dass sie sich vorzeitig entschieden hat, erneut einen fünfjährigen Aktionärsbindungsvertrag mit Laufzeit bis Mai 2026 abzuschliessen.

Die Management Buyout (MBO) Aktionäre haben sich vorzeitig entschieden, erneut einen fünfjährigen Aktionärsbindungsvertrag mit Laufzeit bis Mai 2026 abzuschliessen. Der letzte Aktionärsbindungsvertrag wurde 2016 abgeschlossen, mit Laufzeit bis Mai 2021. Ton Büchner, Präsident des Verwaltungsrates: “Wir begrüssen, dass Burckhardt Compression auch in Zukunft auf das Commitment dieser stabilen Ankeraktionärsgruppe zählen kann”. Der von der Aktionärsgruppe gehaltene Aktienanteil beträgt 12.3%. Dazu Valentin Vogt, als Vertreter der MBO Aktionärsgruppe: “Mit der Erneuerung des Aktionärsbindungsvertrages für weitere fünf Jahre bekräftigen wir unser langfristiges Engagement als Aktionäre von Burckhardt Compression”.

Im April 2002 verkaufte der Sulzer-Konzern den Bereich Sulzer Burckhardt im Rahmen eines Management Buyouts. Fünf Mitglieder der damaligen Geschäftsleitung erwarben gemeinsam mit dem Finanzinvestor Zurmont den Geschäftsbereich, der seither unter dem Namen Burckhardt Compression firmiert. Im Juni 2006 verkaufte Zurmont im Rahmen eines IPOs ihre gesamten Anteile an Burckhardt Compression. Zum Zeitpunkt des Börsengangs schlossen die fünf Mitglieder der Geschäftsleitung, die damals 20.9% der Aktien der Gesellschaft besassen, unter sich einen Aktionärsbindungsvertrag, welcher in der Vergangenheit schon mehrmals verlängert wurde.